Mehr als die Hälfte der Haushalte in Deutschland hat Probleme mit hartem Wasser und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten bzw. Schäden an den Warmwassergeräten, teueren Haushaltsgeräten und nicht zuletzt in der Hausinstallation.

                                                                             

 

Wer hat sich nicht schon, nach einer Dusche oder einem Bad mit hartem Wasser, über das spröde Haar und die trockene Haut geärgert, sowie über den zeitraubenden Aufwand der nachfolgenden Reinigung der Sanitäreinrichtung. Ursache hierfür ist der allseits bekannte saure Regen, der u.a. das in der Erde befindliche Calzium und Magnesium anlöst und in das Grundwasser einschleppt, welches dann als Trinkwasser beim Verbraucher ankommt. Bei Erhitzung kristallisieren diese wasserunlöslichen Mineralsalze dann als harte Ablagerung aus und verursachen damit bei den Verbrauchern jährlich Schäden in Millionenhöhe. Die Lösung diese Problems sollte nach einem natürlichen Prinzip erfolgen. Als Ideallösung bietet sich eine Enthärtungsanlage auf Ionentauschbasis der „Neuen Generation" an, die mit geringen Betriebskosten (ca. EUR 4-6/Haushalt/Monat) den gesamten Haushalt 24 Stunden täglich, mit weichem Wasser versorgen kann.

Wie funktioniert eine natürliche Wasserenthärtung auf Ionentausch-Basis


Im vorigen Jahrhundert führten die englischen Geologen J.T.Way und M.S. Thompson Bodenuntersuchungen durch, wobei sie auf eine Gesteinsart trafen, die Ihnen durch eine einmalige Eigenschaft auffiel. Dieses poröse Gestein mit dem Namen Zeolith ist in der Lage, die Härtebildner des Wassers, also Calcium und Magnesium zu entziehen und gegen andere wasserlösliche Mineralsalze auszutauschen. Auf diese Weise wurde das Wasser auf natürlichem Wege enthärtet. Schon um die Jahrhundertwende gelang es dem Forscher Prof. Dr. Gans, dieses der Natur abgeschaute Prinzip des Ionentausches nunmehr auch gezielt in der Wasseraufbereitung einzusetzen und erhielt 1906 dafür vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin das Patent Nr.186630 erteilt.

Auf dieser naturgemäßen Wirkungsweise beruhen auch heute noch die Enthärter auf Ionentauschbasis, wobei das natürliche Austauschmaterial Zeolith von modernen porösen Kunststoffharzen ersetzt wurde, die weder einer Alterung noch einer Abnutzung zu unterliegen und sich auf einfachste Weise regenerieren (erneuern) lassen. Die modernen Enthärtungsanlagen wie z.B. die DELFIN-Weichwasseranlage arbeiten vollautomatisch und erzeugen 24 Stunden täglich - jahrein - jahraus angenehm weiches Wasser im gesamten Haushalt zu jedem beliebig einstellbaren Härtegrad. Einrichtungen wie selbsttätige Entkeimung und extrem sparsamer Umgang mit den zur Regeneration benötigten Salzen, gehören mittlerweile zum Standard dieser Anlagengeneration.

Das Verfahren des Ionenaustausches garantiert die Wirksamkeit von Enthärtungsanlagen. Es ist seit langer Zeit erprobt und das effektivste Verfahren, um wirklich meßbar weiches Wasser zu erhalten. Ein Umweltfreundlicher Aspekt ist die durch die niedrige Wasserhärte bedingte Einsparung an aggressiven Putz- und Waschmitteln, sowie Weichspülern und Entkalkern. Ein nicht zu unterschätzender Effekt des weichen Wassers ist natürlich auch die Werterhaltung des Hauses, durch ein kalkfreies Rohrleitungsnetz und kalkfreie Boiler.

Die physikalische Wasseraufbereitung, die von vielen Firmen seit geraumer Zeit stark beworben wird, ist dazu nicht in der Lage, da sie kein Wasser enthärten und somit auch den Kalkausfall nicht wesentlich reduzieren kann.

Das stark umstrittene Prinzip wandelt das im Wasser gelöste Kalziumcarbonat mittels magnetischer Kräfte in eine andere Form um, damit sich die Kalkablagerung, die in dem gleichem Maße, wie ohne vorherige Behandlung erfolgt, nicht mehr ganz so hart ablagern kann.

Diese nicht messbare Methode der Aufbereitung hat den Zenit des Verkaufsbooms bereits seit einiger Zeit überschritten, da informierte Bevölkerungskreise mittlerweile von der Wirksamkeit dieser Anlagen aus eigener Erkenntnis nicht mehr überzeugt sind. Bestätigt wird dieser Eindruck u.a. durch die Stiftung Warentest (Heft 1/2000), der technischen Hochschule Karlsruhe, der eidgenössischen Materialprüfungsanstalt, der BASF und der Europäischen Vereinigung für Wasseraufbereitung, um nur einige Namen zu nennen, die diesen Geräten sogar totale Wirkungslosigkeit attestieren.

Vor dem Landgericht Frankfurt wurde gegen etablierte Gerätehersteller gegen Zahlung eines Ordnungsgeldes von DM 500.000,-- Urteile erwirkt, die diesen Firmen untersagen, mit Worten wie „die Lösung gegen Kalk und Rost" oder „Wir lösen Ihr Kalkproblem „ oder ähnlichem für ihr Produkt zu werben, da eine nennenswerte Wirksamkeit in keinem Fall nachgewiesen werden konnte.

Bezeichnend ist die Tatsache, daß überall dort wo Kalkablagerungen sichtbar werden und/oder zu Betriebsstörungen führen könnten, auf die bewährten Ionentauscher zurückgegriffen wird, da nur sie nachweislich das Wasser enthärten können. Mystische Methoden werden hauptsächlich in Bereichen eingesetzt, wo eine Kontrolle nur schwer oder überhaupt nicht, oder ein Laie mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen beeindruckt werden kann.